Der Punta Cana - Urlaub schenkt euch Zeit, zumindet auf dem Hinweg!

 

Wer in die Dominikanische Republik fliegt, merkt besonders die ersten 2 Tage, dass der eigene Bio-Rhythmus aus dem Gleichgewicht gerät: Jetlag macht sich breit. Am Nachmittags ist man schon müde und in den Nachtstunden hellwach. Aber auch Symptome wie schlechte Laune, Konzentrationsshwäche, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme machen sich bemerkbar.

 

Was passiert im Körper?

 

Unsere innere Uhr  - praktisch jede Körperzelle hat seine eigene - läuft in einen gewohnten 24 - Stunden Muster, dass sich immer wiederholt. Das wichtigste Uhrwerk ist der Schlaf - Wach - Zyklus, der durch Helligkeit und Dunkelheit gesteuert wird. Hier werden über Nervenbahnen Lichtreize aus den Augen ins Gehirn geleitet. Wird es dunkel, wird das Schlafhormon "Melatonin" produziert und wir werden müde. Dafür sorgen "Uhrzellen" in der Steuerzentrale "SCN", die gerade einmal so groß ist wie ein Reiskorn und sich im Gehirn oberhalb der Seenervenkreuzung befindet. Genau 2x am Tag, jeweils in der Morgen- und Abenddämmerung, geben diese Zellen Signale an die Neuronen weiter. Hormone und Genprodukte werden somit in einem spezifischen Tages - und Nachtrhythmus an - bzw. abgeschaltet und geben die Zeit für unseren Biorhythmus vor.

 

Wer sich nach Punta Cana begibt, überfliegt sozusagen 4 Zeitzonen ( von UTC + 1 nach UTC- 4 ), sodass die Reise in den Westen der inneren Uhr 5 bzw. 6 Stunden schenkt ( in der Sommerzeit reist man von UTC +2 ab). Das heisst für unsere innere Uhr, sie muss langsamer ticken und alle Abläufe müssen gedrosselt werden.

 

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Normalerweise wird diese gemächliche Anpassung des Wach - und Schlafrhythmus relativ schnell erreicht. Die Einstellung anderer Stoffwechselvorgänge besonders die der Verdauungsorgange kann  hingegen länger dauern. Deswegen klagen Urlauber häufig über Magen und Darmbeschwerden. Bis alles wieder seinen normalen Gang geht kann es Tage dauern. Hier gibt es natürlich individuelle Unterschiede, ältere Menschen stecken die Zeitreise weniger gut weg als Jüngere. Und auch der eigene Lebenstil beeinflusst den Jetlag: hier sind Nachteulen und Schichtarbeiter klar im Vorteil und haben weniger Probleme.

 

 

Was kann man gegen den Durchhänger tun?

 

Das Beste ist, sich frühzeitig an den Tagesrhythmus in Punta Cana anzupassen.

 

1. Vorbeugend kann man sich schon vor der Reise ein paar Tage dazu zwingen, länger aufzubleiben.

    So gewöhnt man den Körper schon vorab an die neue Zeitzone am Zielort.

 

2. Stimmt euch schon seelisch im Flieger auf die Urlaubszeit ein, indem ihr die Uhren umstellt.

    Ebenfalls sollte man versuchen das Schlafen während des Fluges nach der neuen Zeit zu koordinieren. 

 

3. Vermeidet nach Ankunft den Mittagsschlaf. Bewegung am Strand und Sonne hält die Geister wach. 

 

4. Alkohol und Koffein sollte man die ersten Tage meiden, sie verzögern die Zeitumstellung.

 

5. Viel Wasser trinken verhindert Kopfschmerzen, Schlappheit und Müdigkeit.

 

 

Auf jeden Fall sollte man sich die ersten Tage Ruhe gönnen und seinem Körper die Zeit lassen, sich der Zeitverschiebung anzupassen. Um den Jetlag auf dem Rückweg zu überwinden plant man am Besten 2 Urlaubstage zusätzlich ein. So kann man sich wieder langsam an die heimatliche Zeit gewöhnen und erholt in die Arbeitswelt zurückkehren.

 

 

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